Die ersten Arbeitstage in Costa Rica
Ich habe am Montag mit meinem Job hier in Costa Rica gestartet. Was genau ich hier mache und ob der Start so lief, wie ich es mir erhofft habe oder eben nicht werde ich ich in diesem Artikel einmal erzählen.
Was genau mache ich hier überhaupt?
Ich habe über Workaway hier einen Job gefunden. Die Plattform ist darauf ausgelegt, Jobs zu finden, wo man ein paar Stunden die Woche arbeitet und dafür die Unterkunft gestellt bekommt und manchmal ist auch Essen mit inclusive. Dadurch ist es möglich mit einem Touristenvisa einzureisen, da ich keine Geld verdiene. Ich selbst kann aber Geld sparen.
Was sind meine Aufgaben?
Ich arbeite in einem Hostel in Tamarindo. Wir sind hier mit insgesamt 6 Volunteers. Meine Arbeitszeit sind 20 Stunden Pro Woche verteilt auf 5 Tage. Meine Aufgaben sind Rezeptionsarbeit also das Koordinieren der Besucher, bei Fragen behilflich sein und aufräumen. Aufräumen heißt ich halte die Küche sauber, räume sauberes Geschir weg und muss das Laub aufsammeln und den Pool sauber halten. Also nichts weltbewegendes! Da momentan auch Nebensaison ist haben wir hier noch weniger zu tun. Von den 4 Stunden, die ich am Tag arbeite muss, arbeite ich aktiv 1,5 Stunden und den Rest der Zeit kann ich eigentlich machen, was ich möchte.
Wie ist das Wetter hier?
Was soll ich sagen? Es ist nunmal Regenzeit😂 An sich ist es super warm und den Tag über scheint tatsächlich auch viel die Sonne aber das muss nicht. Es kann auch sein, dass ein paar Minuten später alles anders aussieht und es auf einmal anfängt zu regnen. Das passiert meiste allerdings erst am Nachmittag oder am Abend. Die Sonne ist aber richtig stark, weswegen ich mir am ersten Tag auch direkt einen Sonnenbrand geholt habe. 😬 Also eigentlich bin ich ganz froh, wenn es zwischendurch mal regnet, da es sich dann endlich ein bisschen abkühlt.
Und die Tiere?
Ich Liebs! Überall wo man hin geht sieht man Tiere, die es s in Deutschland nicht gibt. Hier sind super viele Vögel (z.B. Papageien), wodurch es auch mal echt laut werden kann. Außerdem laufen hier immer Echsen und Leguane rum aber nicht so klein wie in Deutschland sondern alles in größer. Eichhörnchen sind her auch überall in den Bäumen. Zwar nicht die klassischen orangenen wie in Deutschland aber Eichhörnchen sind Eichhörnchen ☺️ Die erschweren uns allerdings die Arbeit, weil sie dauerhaft die Früchte von den Bäumen essen und die Kerne auf den Boden schmeißen.
An meinem ersten ab durfte ich auch direkt Bekanntschaft mit einem Waschbären machen, der mein Essen für seine Jungen haben wollte. Die Tiere können einem auch ganz schön Angst machen😅
Mein Endgegner sind allerdings die ganzen Mücken😬 Die haben mir schon meine ganzen Beine zerstochen… obwohl wir jeden Tag Mückenkerzen anzünden und ich weiße lockere Kleidung trage, stechen die trotzdem dauerhaft

Was mache ich in der Freizeit?
Ja, tatsächlich nicht so viel. Hier ist nicht ganz so viel zu tun. Wir als Volunteers sind tatsächlich oft im Hostel, da wir uns alle gut verstehen. Wir quatschen dann ein bisschen. Ich gehe gerne zum Strand um zu schwimmen oder ein Buch zu lesen. Abends kann man sich hier gut den Sonnenuntergang am Stand angucken mit Aussicht aufs Meer und Surfern. Ich Liebs ja so sehr! Apropos Surfen: bis jetzt war ich noch nicht surfen aber ein anderer Volunteer würde es mir beibringen. Also gibt es dann Privatstunden für Johanna☺️
Es ist durch die Nebensaison halt wirklich nicht viel los, was allerdings auch dafür sorgt, dass es hier gerade alles etwas entspannter und nicht so überlaufen ist.
Man kann auch von hier aus Touren buchen, die sind aber leider alle etwas teurer also mal schauen, für welche ich mich am Ende entscheide. Dass ich gerade so viel Freizeit habe überfordert mich noch ein bisschen aber ich werde schon was finden.
Also alles in allem bin ich super happy hier zu sein. Die ganzen Mücken und die extreme Hitze nerven mich zwar ein bisschen aber ich habe jetzt schon mega nette Leute kennengelernt. Ich liebe es in der Nebensaison hier zu sein, weil einfach nicht so viel los ist und ich habe das Meer mit den Surfern direkt vor der Haustür und auch die ganzen Tiere, die hier rumlaufen. 🥰
Es bleibt also spannend!
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